Imaging of Matter
Großer Ansturm zum Boys' und Girls' Day
27. April 2026

Foto: UHH/CUI
Am bundesweiten Boys' und Girls' Day kamen im April zahlreiche Schüler und Schülerinnen aus Hamburg und Umgebung auf den Science City Campus Bahrenfeld, um spannende Dinge rund um die Wissenschaft zu lernen. Mit Experimenten und Vorträgen konnten sie erste Erfahrungen als Wissenschaftler und Wissenschaftlerin sammeln.
Im Physik-Schullabor „Light & Schools“ des Clusters trafen die 15 Mädchen auf die Doktorandin Jette Heyer, und konnten Fragen zu aktuellen Forschungsthemen und zu persönlichen Karrierewegen stellen. Im Anschluss tauchten sie tief in die Welt der Programmierung ein. Mit Minicomputern entwickelten sie eigene kleine Projekte und lernten spielerisch erste Grundlagen des Programmierens. Interaktive Formate wie ein Science-Escape-Game machten aktuelle Forschung greifbar und sorgten für Begeisterung. Parallel dazu stand der Boys' Day unter dem Motto „Kunst hilft weiter“. Die 8 Teilnehmer von der 6. bis zur 10. Klasse erhielten durch die Öffentlichkeitsarbeit des Clusters, spannende Einblicke, wie sich komplexe wissenschaftliche Inhalte durch visuelle und künstlerische Ansätze verständlich vermitteln lassen. Erstmalig dabei war auch ein sehr interessierter Schüler der Inklusionsschule Hirtenweg in Hamburg. „‘Stadt des Lichts‘ oder ‚Lichtstau‘ könnte unser Bild heißen“, so einer der Schüler, der mit seiner Gruppe eines der Bilder der „Arts & Science“-Ausstellung des Clusters interpretierte. Die wissenschaftliche Auflösung erhielten die Schüler durch den Physikstudenten, der die Gruppe aus wissenschaftlicher Perspektive mitbegleitete. Nach einer Campusführung durch die Speicherring-Röntgenstrahlungsquelle Petra III und einem Besuch im Laserlabor, konnten sie selbst aktiv werden und im Schullabor mit Fotografie und Optik experimentieren.
Vielfältige Angebote
Auch das Chemie-Schullabor „Molecules & Schools“ des Clusters, war stark gefragt: Hier führten die 6 Teilnehmerinnen und Teilnehmer eigenständig Experimente im Bereich der Nanowissenschaften durch, während sich die 7 Jungen parallel mit Biochemie und Lebensmittelchemie beschäftigten. Für das parallel stattfindende Mitmachangebot „Physik und Chemie des Kochens“ der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Wolfgang Parak aus den Nanowissenschaften – unterstützt von den Exzellenzclustern CUI: Advanced Imaging of Matter und Quantum Universe – meldeten sich mehr als 390 Schülerinnen an und erkundeten naturwissenschaftliche Prinzipien anhand alltäglicher Kochprozesse. Formate wie der Girls’ und Boys’ Day sind weit mehr als einzelne Aktionstage. Sie eröffnen jungen Menschen neue Perspektiven, bauen Berührungsängste ab und fördern Talente unabhängig von klassischen Rollenbildern. Für die Universität Hamburg sind sie eine wertvolle Chance, frühzeitig Interesse für die Wissenschaft zu wecken.
Weitere Informationen zum Girls‘ und Boys‘ Day an der Universität Hamburg

