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SUMMARY:Keynote: Feministische Kartographien, feministische Zukünfte
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20260826T181500
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DESCRIPTION:Keynote Lecture by Sarah Elwood (University of Washington, Seattle)Abstract:\nIch gehe von der Prämisse aus, dass „kritische“ Kartographien stets ein intersektionales feministisches Projekt gewesen sind: Das Denken und Handeln kartographiert an der Schnittstelle zwischen feministisch-, postkolonialen und marxistischen Wissenschafts-, Seh- und Repräsentationskritiken; zwischen den strukturellen und ideologischen Beziehungen zwischen Technologie, Medien und politischer Ökonomie; und zwischen den Verstrickungen westlicher Kartographie in Projekte der Extraktion, der Enteignung und der Genozide. Die kreative Innovation und die aufständische Politik feministischer Kartographien haben die Möglichkeiten kartographischer Praxis in akademischen und aktivistischen Welten dramatisch verändert – doch wie ich hier argumentieren werde, ist noch mehr möglich, notwendig und bereits im Gange! Der Beitrag zeichnet Rahmungen von Kartographie nach, die aus dem Denken Schwarzer, indigener und dekolonial-feministischer Traditionen hervorgehen, und arbeitet heraus, wie diese Rahmungen epistemologisch-politische Beziehungen in den Mittelpunkt stellen, die die Grenzen vieler vorausgehender kritischer Kartographien überschreiten, und zu grundlegend anderen Formen von Kritik, Kreativität und ethischen Beziehungen in der kartografischen Praxis führen. Wir können weiterhin eine weitreichende und wirkmächtige feministische Kartographie aufbauen, indem wir uns auf die epistemologisch-politischen Rahmen stützen, auf denen diese Traditionen fußen, und indem wir von einem radikalen Repertoire an Counteratlas-Projekten, ortsgebundenen Installations- und Performance-Kartographien sowie digitalen, verkörperten Kartographien lernen. Ich argumentiere, dass diese feministischen Kartographien und die mit ihnen verbundenen Praktiken von Daten, visuellen, archivarischen und einschreibenden Handlungen eine vitale Praxis des feministischen Zukunftsmachens darstellen: Sie kultivieren lebenserhaltende sozialräumliche Beziehungen für strukturell unterdrückte Gruppen, für die die Zukunft nie zugesichert war.\n(aus dem Englischen übersetzt)\n.\nDatum: Mittwoch, 26.08.2026, 18:15–19:45 UhrOrt: Hörsaal ESA Ost 221, Edmund-Siemers-Allee 1, 2. OG\nDer Vortrag wird auch online über lecture-to-go übertragen. Weitere Informationen finden sich eine Woche vor Veranstaltungsbeginn auf der Seite: https://humangeographische-sommerschulen.de/\nDiese Veranstaltung ist Teil der HISS Summer School „Redrawing Space/s“ (25.–29. August 2026) und ist für die interssierte Öffentlichkeit frei zugänglich. Der Vortrag wird auf Englisch gehalten.\n
LOCATION:Lecture Hall ESA Ost, Edmund-Siemers-Allee 1 (2nd floor), 20146 Hamburg, 221
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